{"id":11602,"date":"2024-12-01T00:00:00","date_gmt":"2024-11-30T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/dezember_2024-aufbewahrungsfristen_2024_2025\/"},"modified":"2025-10-01T12:27:50","modified_gmt":"2025-10-01T10:27:50","slug":"dezember_2024-aufbewahrungsfristen_2024_2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/dezember_2024-aufbewahrungsfristen_2024_2025\/","title":{"rendered":"Aufbewahrungsfristen 2024\/2025"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/wp-content\/uploads\/AdobeStock_992193268_Aufbewahrungsfristen-20242025_V2_w500_h0_q80_jpg.jpg\" \/><\/p>\n<h2>Belege, Gesch\u00e4ftsbriefe<\/h2>\n<p>Gewerbetreibende, bilanzierungspflichtige Unternehmerinnen bzw. Unternehmer oder selbstst\u00e4ndig T\u00e4tige m\u00fcssen u. a. B\u00fccher, Bilanzen, Inventare, Jahresabschl\u00fcsse, Lageberichte, Buchungsbelege mindestens zehn Jahre aufbewahren. Empfangene und abgesendete Handels- und Gesch\u00e4ftsbriefe sowie sonstige Unterlagen, soweit sie steuerlich von Bedeutung sind, m\u00fcssen mindestens sechs Jahre aufbewahrt werden. Die Aufbewahrungsfrist beginnt jeweils mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung im Buch gemacht worden ist oder der Handels- oder Gesch\u00e4ftsbrief empfangen oder abgesandt worden ist oder \u2013 bei Bilanzen \u2013 mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Jahresabschluss fest- bzw. aufgestellt wurde (\u00a7 147 Abs. 4 der Abgabenordnung).<\/p>\n<h2>Ablauf der Aufbewahrungsfrist zum 31.12.2024<\/h2>\n<p>Zum Jahreswechsel k\u00f6nnen Handelsb\u00fccher, Inventare, Bilanzen und s\u00e4mtliche Buchungsbelege aus dem Jahr 2014 vernichtet werden. Voraussetzung ist, dass in diesen Dokumenten der letzte Eintrag im Jahr 2014 erfolgt ist. Handels- oder Gesch\u00e4ftsbriefe, die in 2018 empfangen oder abgesandt wurden, sowie andere aufbewahrungspflichtige Unterlagen aus dem Jahr 2018 und fr\u00fcher k\u00f6nnen ebenfalls vernichtet werden.<\/p>\n<h2>Ausnahme<\/h2>\n<p>Eine allgemeine Aufbewahrungspflicht besteht unabh\u00e4ngig vom Verstreichen der Aufbewahrungsfrist, wenn die Dokumente f\u00fcr die Besteuerung weiterhin von Bedeutung sind. Auch der Zeitpunkt der Zustellung von Bescheiden oder grunds\u00e4tzlich das Datum der Abschlusserstellung f\u00fcr die betroffenen Jahre ist zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<h2>Besonderheiten bei Eink\u00fcnften \u00fcber \u20ac 500.000,00<\/h2>\n<p>Kapitalanlegerinnen sowie Kapitalanleger und im \u00dcbrigen auch sonstige Steuerpflichtige (z. B. Vermieterinnen und Vermieter), die sogenannte \u00dcberschusseink\u00fcnfte im Sinne des Einkommensteuergesetzes erzielen und diese positiven Eink\u00fcnfte im Kalenderjahr 2024 mehr als \u20ac 500.000,00 betragen haben, m\u00fcssen Unterlagen \u00fcber die den \u00dcberschusseink\u00fcnften zu Grunde liegenden Einnahmen und Werbungskosten sechs Jahre aufbewahren (\u00a7 147a Abgabenordnung\/AO). Bei zusammenveranlagten Ehegatten sind die Eink\u00fcnfte eines jeden Ehegatten ma\u00dfgebend. Die Aufbewahrungspflichten gelten, solange die Eink\u00fcnftegrenze \u00fcberschritten wird; sie enden mit Ablauf des f\u00fcnften aufeinanderfolgenden Kalenderjahres, in dem die ma\u00dfgebliche Betragsgrenze nicht mehr \u00fcberschritten worden ist. Eink\u00fcnftebezieherinnen und Eink\u00fcnftebezieher \u00fcber der Betragsgrenze k\u00f6nnen zum Jahresende 2024\/2025 Unterlagen aus dem Jahr 2018 und fr\u00fcher vernichten.<\/p>\n<p class=&quot;hide_creation_date&quot;>Stand: 26. November 2024<\/p>\n<div class=&quot;hide_image_author&quot;>\n<p>Bild: Yaroslav &#8211; stock.adobe.com<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welche Belege und sonstigen Unterlagen zum 31.12.2024 vernichtet werden k\u00f6nnen<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[73],"tags":[],"class_list":["post-11602","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-steuernews"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11602","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11602"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11602\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12317,"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11602\/revisions\/12317"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11602"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11602"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11602"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}