{"id":11948,"date":"2025-04-01T00:00:00","date_gmt":"2025-03-31T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/april_2025-jahressteuergesetz_2024_von_der_oeffnungsklausel_fuer_grundsteuerwerte_gebrauch_machen\/"},"modified":"2026-02-02T09:32:13","modified_gmt":"2026-02-02T08:32:13","slug":"april_2025-jahressteuergesetz_2024_von_der_oeffnungsklausel_fuer_grundsteuerwerte_gebrauch_machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/april_2025-jahressteuergesetz_2024_von_der_oeffnungsklausel_fuer_grundsteuerwerte_gebrauch_machen\/","title":{"rendered":"Jahressteuergesetz 2024: Von der \u00d6ffnungsklausel f\u00fcr Grundsteuerwerte Gebrauch machen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/wp-content\/uploads\/AdobeStock_315751892_Jahressteuergesetz_2024_V2_w500_h0_q80_jpg.jpg\" \/><\/p>\n<h2>\u00d6ffnungsklausel<\/h2>\n<p>Mit dem Jahressteuergesetz 2024 wurde das Bewertungsgesetz\/BewG durch die neue Vorschrift des \u00a7 220 erg\u00e4nzt. Nach dieser Vorschrift ist als Grundsteuerwert der \u201eniedrigere gemeine Wert\u201c anzusetzen, \u201ewenn der Steuerpflichtige nachweist, dass der nach den Vorschriften dieses Abschnitts ermittelte Grundsteuerwert erheblich von dem gemeinen Wert der wirtschaftlichen Einheit im Feststellungszeitpunkt abweicht. Davon ist auszugehen, wenn der Grundsteuerwert den nachgewiesenen gemeinen Wert um mindestens 40 Prozent \u00fcbersteigt\u201c. Mit der Gesetzeserg\u00e4nzung kommt der Gesetzgeber der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs\/BFH nach. Dieser hat in zwei Verfahren (II B 78\/23, II B 79\/23) entschieden, dass Steuerpflichtigen die M\u00f6glichkeit des Nachweises eines niedrigeren Grundbesitzwertes einzur\u00e4umen ist.<\/p>\n<h2>Von der \u00d6ffnungsklausel Gebrauch machen<\/h2>\n<p>Steuerpflichtige Grundst\u00fcckseigent\u00fcmerinnen und -eigent\u00fcmer sollten von der neuen Vorschrift Gebrauch machen, wenn der nach dem neuen Bewertungsverfahren ermittelte Grundbesitzwert erheblich vom gesch\u00e4tzten Verkehrswert nach oben abweicht. Der Nachweis eines niedrigeren gemeinen Werts muss durch ein \u201eGutachten des zust\u00e4ndigen Gutachterausschusses\u201c oder eines Gutachtens von einem \u00f6ffentlich bestellten und zertifizierten Sachverst\u00e4ndigen f\u00fcr die Wertermittlung von Grundst\u00fccken gef\u00fchrt werden. Alternativ erkennt die Finanzverwaltung als Nachweis f\u00fcr einen niedrigeren gemeinen Wert \u201eeinen im gew\u00f6hnlichen Gesch\u00e4ftsverkehr innerhalb eines Jahres vor oder nach dem Hauptfeststellungszeitpunkt\u201c zustande gekommenen Kaufpreis \u201e\u00fcber die zu bewertende wirtschaftliche Einheit\u201c an, \u201ewenn die ma\u00dfgeblichen Verh\u00e4ltnisse hierf\u00fcr gegen\u00fcber den Verh\u00e4ltnissen am Hauptfeststellungszeitpunkt unver\u00e4ndert sind\u201c (\u00a7 220 Abs. 2 Satz 3 BewG).<\/p>\n<p class=&quot;hide_creation_date&quot;>Stand: 26. M\u00e4rz 2025<\/p>\n<div class=&quot;hide_image_author&quot;>\n<p>Bild: peterschreiber.media &#8211; stock.adobe.com<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gesetzgeber setzt BFH-Rechtsprechung um<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":11949,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[73],"tags":[],"class_list":["post-11948","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-steuernews"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11948","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11948"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11948\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12677,"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11948\/revisions\/12677"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11949"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11948"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11948"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11948"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}