{"id":12398,"date":"2025-12-01T00:00:00","date_gmt":"2025-11-30T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/dezember_2025-aufbewahrungsfristen_2025_2026\/"},"modified":"2026-02-02T09:31:49","modified_gmt":"2026-02-02T08:31:49","slug":"dezember_2025-aufbewahrungsfristen_2025_2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/dezember_2025-aufbewahrungsfristen_2025_2026\/","title":{"rendered":"Aufbewahrungsfristen 2025\/2026"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/wp-content\/uploads\/AdobeStock_1772351230_Aufbewahrungsfristen_2025_2026_V2_w500_h0_q80_jpg-1.jpg\" \/><\/p>\n<h2>Verk\u00fcrzte Aufbewahrungsfrist<\/h2>\n<p>Gewerbetreibende, bilanzierungspflichtige Unternehmer oder selbstst\u00e4ndig T\u00e4tige m\u00fcssen erstmalig Buchungsbelege und Rechnungen nur noch acht Jahre aufbewahren. Empfangene und abgesendete Handels- und Gesch\u00e4ftsbriefe sowie sonstige Unterlagen, soweit sie steuerlich von Bedeutung sind, m\u00fcssen unver\u00e4ndert mindestens sechs Jahre aufbewahrt werden. Unver\u00e4ndert zehn Jahre aufbewahrt werden m\u00fcssen B\u00fccher, Bilanzen, Inventare, Jahresabschl\u00fcsse und Lageberichte. Die Aufbewahrungsfrist beginnt jeweils mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung im Buch gemacht worden ist oder der Handels- oder Gesch\u00e4ftsbrief empfangen oder abgesandt worden ist oder &#8211; bei Bilanzen &#8211; mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Jahresabschluss fest- bzw. aufgestellt wurde (\u00a7 147 Abs. 4 der Abgabenordnung).<\/p>\n<h2>Ablauf der Aufbewahrungsfrist zum 31.12.2025<\/h2>\n<p>Zum Jahreswechsel k\u00f6nnen Handelsb\u00fccher, Inventare, Bilanzen, Jahresabschl\u00fcsse und Lageberichte aus dem Jahr 2015 und fr\u00fcher vernichtet werden. Voraussetzung ist, dass in diesen Dokumenten der letzte Eintrag im Jahr 2015 erfolgt ist. Buchungsbelege und Rechnungen k\u00f6nnen aus dem Jahr 2017 vernichtet werden. Handels- oder Gesch\u00e4ftsbriefe, die in 2019 empfangen oder abgesandt wurden sowie andere aufbewahrungspflichtige Unterlagen aus dem Jahr 2019 und fr\u00fcher k\u00f6nnen ebenfalls vernichtet werden.<\/p>\n<h2>Ausnahme<\/h2>\n<p>Eine allgemeine Aufbewahrungspflicht besteht unabh\u00e4ngig vom Verstreichen der Aufbewahrungsfrist, wenn die Dokumente f\u00fcr die Besteuerung weiterhin von Bedeutung sind. Auch der Zeitpunkt der Zustellung von Bescheiden oder grunds\u00e4tzlich das Datum der Abschlusserstellung f\u00fcr die betroffenen Jahre ist zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<h2>Besonderheiten bei Eink\u00fcnften \u00fcber \u20ac 500.000,00<\/h2>\n<p>Kapitalanleger und im \u00dcbrigen auch sonstige Steuerpflichtige (z. B. Vermieter), die sogenannte \u00dcberschusseink\u00fcnfte im Sinne des Einkommensteuergesetzes erzielen, und diese positiven Eink\u00fcnfte im Kalenderjahr 2025 mehr als \u20ac 500.000,00 betragen haben, m\u00fcssen Unterlagen \u00fcber die den \u00dcberschusseink\u00fcnften zu Grunde liegenden Einnahmen und Werbungskosten sechs Jahre aufbewahren (\u00a7 147a Abgabenordnung\/AO). Bei zusammenveranlagten Ehegatten sind die Eink\u00fcnfte eines jeden Ehegatten ma\u00dfgebend. Die Aufbewahrungspflichten gelten, solange die Eink\u00fcnftegrenze \u00fcberschritten wird; sie enden mit Ablauf des f\u00fcnften aufeinanderfolgenden Kalenderjahres, in dem die ma\u00dfgebliche Betragsgrenze nicht mehr \u00fcberschritten worden ist. Eink\u00fcnftebezieher \u00fcber der Betragsgrenze k\u00f6nnen zum Jahresende 2025\/2026 Unterlagen aus dem Jahr 2019 und fr\u00fcher vernichten.<\/p>\n<p class=&quot;hide_creation_date&quot;>Stand: 25. November 2025<\/p>\n<div class=&quot;hide_image_author&quot;>\n<p>Bild: vegefox.com &#8211; stock.adobe.com<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welche Belege und sonstigen Unterlagen zum 31.12.2025 vernichtet werden k\u00f6nnen<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":12478,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[73],"tags":[],"class_list":["post-12398","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-steuernews"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12398","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12398"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12398\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12547,"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12398\/revisions\/12547"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12478"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12398"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12398"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kanzlei-fahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12398"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}